…heute morgen hab ich im Fr�hst�cksfernsehen mit meinem einen nach vorne offen stehendem Ohr vernommen, dass dunkle Internetseiten Strom sparen. Da ich noch immer Hunde- ach was Kaninchenm�de war, hab ich nicht weiter dr�ber nachgedacht, sondern statt dessen die aufgenommene Information direkt geschluckt. Damit bin ich ganz plump einem automatischen Verarbeitungsprozess aufgesessen, der trotz geringer Information direkt zur Akzeptanz der Information f�hrte.
Nach Gilberts (1991) Theorie der automatischen Akzeptanz1 glaubt der Mensch erstmal an Ideen, die er schnell und automatisch versteht. Da ich die Aussage “dunkler Bildschirm – weniger Stromverbrauch” schnell und automatisch verstanden hatte, hab ich direkt dran geglaubt und meinen Blog dunkel gef�rbt.
Erst sp�ter, wenn der Mensch realisiert, dass die Idee mit einer anderen im Konflikt steht, �ndert er vielleicht seine Meinung. Das gilt wohl auch f�r Stoffhasen, denn das ist dann im Laufe des Tages passiert. Als Laie hab ich mich n�mlich die ganze Zeit gefragt, wie das funktionieren kann. Hier hab ich dann ein Erkl�rung gefunden, die keinen Konflikt in meinem Verstand ausl�st und somit nicht weiter hinterfragt wird.
Bei LCD Monitoren l�uft die ganze Zeit eine Hintergrundbeleuchtung, die nur von schwarzen Pixeln �berlagert wird. Bei R�hrenmonitoren hingegen wird kein Elektronenstrahl auf die dunkle Stelle gerichtet. Da ich nur noch eine Person mit R�hrenmonitor kenne, die ihn fast nie nutzt, erschlie�t sich mir der Stromsparmehrwert schwarzer Webseiten nicht mehr. Leider hab ich diese Meinungs�nderung erst vorgenommen, nachdem ich meinen Blog gedankenlos in m�hevoller Kleinarbeit dunkel gef�rbt hatte. …
Und nun steh ich hier und versp�r kognitive Dissonanz, weil ich entgegen meiner Einstellung gehandelt habe. Deshalb empfehle ich Allen, die noch R�hrenmonitore benutzen, hiermit meinen Blog als Startseite einzurichten, um Strom beim �ffnen des Browsers zu sparen.
Damit hab ich dann die kognitive Dissonanz abgebaut, indem ich doch noch was Gutes f�rs Klima getan habe. (Jetzt kann ich mit Bio wieder 170 auf der Autobahn fahren, so lange es noch geht) Ich verabschiede mich f�r heute mit Michael Jackson.
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