Helden in Shorts.

So bevor ich mich wieder SPSS widme, muss ich noch was loswerden: Warum machen sich eigentlich viele über Maradona lustig? Er war ein Ausnahmespieler. Und Drogenprobleme hin oder her…er bleibt eine Ikone (für mich).

Sowieso ist doch das Teamspiel, das Klinsmann und Löw initiiert haben und Löw jetzt etabliert, irgendwie innovativ für Fußball (trotz Mannschaftssportart). Innovationen entwickelt man, weil es einen Notstand gibt, und weil man mit Erfahrungen vergleicht (behaupte ich). Und da es keine deutschen Ausnahmespieler mehr gab, hatte die deutsche Nationalmannschaft einen Notstand. Und Maradona hatte als Trainer keinen Notstand (er hatte mit Messi ein Abziehbild seiner selbst) und ist nun mal ein absolutes Kind des – ich nenn es mal – Solofußballs. Wieso soll er dann seinen Erfahrungen nicht vertrauen und ein anderes System spielen, obwohl er mit dem alten System so viel Erfolg hatte? Ich meine diese Erfolgskognitionen sind viele und hatten sich wahrscheinlich festgebrannt ins Hirn.

Dass er von manchen jetzt so ausgelacht wird, kann – meiner Meinung nach – doch nur Eifersucht sein, weil er immer noch eine Ikone des Fußballs ist. Ein Dribbelgott. Und jeder Mensch möchte doch wahrscheinlich gerne irgendetwas besonderes sein oder sich mit irgendjemand besonderen (der einem vermeintlich ähnlich ist – durch z.B. Nationalität) identifizieren. Einen Maradona oder Messi haben wir dennoch nicht in der deutschen Mannschaft (finde ich), mit dem man sich identifizieren kann. Also muss man Maradona und Messi abwerten? Also mein neues Idol ist Messi, das Abziehbild Maradonas (mit dem will ich mich jetzt identifizieren ;) ) (Danke an B.K. für den Hinweis zu diesem coolen Spieler).

P.S. Ich habe es beim Upgrade leider irgendwie geschafft, meine alten Daten erst zu sichern und dann doch zu löschen. Bin manchmal zu unüberlegt schnell und fahrig. Deshalb ist das Layout jetzt leider auf unbestimmte Zeit (also für immer ;) )doof. Sorry.

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