Archiv für die Kategorie ‘Theorie und Praxis’

Helden in Shorts.

Montag, 05. Juli 2010

So bevor ich mich wieder SPSS widme, muss ich noch was loswerden: Warum machen sich eigentlich viele über Maradona lustig? Er war ein Ausnahmespieler. Und Drogenprobleme hin oder her…er bleibt eine Ikone (für mich).

Sowieso ist doch das Teamspiel, das Klinsmann und Löw initiiert haben und Löw jetzt etabliert, irgendwie innovativ für Fußball (trotz Mannschaftssportart). Innovationen entwickelt man, weil es einen Notstand gibt, und weil man mit Erfahrungen vergleicht (behaupte ich). Und da es keine deutschen Ausnahmespieler mehr gab, hatte die deutsche Nationalmannschaft einen Notstand. Und Maradona hatte als Trainer keinen Notstand (er hatte mit Messi ein Abziehbild seiner selbst) und ist nun mal ein absolutes Kind des – ich nenn es mal – Solofußballs. Wieso soll er dann seinen Erfahrungen nicht vertrauen und ein anderes System spielen, obwohl er mit dem alten System so viel Erfolg hatte? Ich meine diese Erfolgskognitionen sind viele und hatten sich wahrscheinlich festgebrannt ins Hirn.

Dass er von manchen jetzt so ausgelacht wird, kann – meiner Meinung nach – doch nur Eifersucht sein, weil er immer noch eine Ikone des Fußballs ist. Ein Dribbelgott. Und jeder Mensch möchte doch wahrscheinlich gerne irgendetwas besonderes sein oder sich mit irgendjemand besonderen (der einem vermeintlich ähnlich ist – durch z.B. Nationalität) identifizieren. Einen Maradona oder Messi haben wir dennoch nicht in der deutschen Mannschaft (finde ich), mit dem man sich identifizieren kann. Also muss man Maradona und Messi abwerten? Also mein neues Idol ist Messi, das Abziehbild Maradonas (mit dem will ich mich jetzt identifizieren ;) ) (Danke an B.K. für den Hinweis zu diesem coolen Spieler).

P.S. Ich habe es beim Upgrade leider irgendwie geschafft, meine alten Daten erst zu sichern und dann doch zu löschen. Bin manchmal zu unüberlegt schnell und fahrig. Deshalb ist das Layout jetzt leider auf unbestimmte Zeit (also für immer ;) )doof. Sorry.

Data Collection, die Zweite…

Montag, 21. Dezember 2009

im Rahmen von Bios Dissertation führt sie wieder eine kleine Studie über Einstellungen zu politischen Fragestellungen durch. Die Umfrage wird ca. 15-20 Minuten dauern. Über Eure Teilnahme freuen wir uns sehr, natürlich auch über Verlinkungen der Umfrage.

http://www.onlineforschung.org/luedtkesa?set=studie3

Fun Factor in Science:

Samstag, 05. Dezember 2009

“Data collection is enjoyable [...], especially when other people do it for you.” (Silvia, 2007, p.4)
Yeah especially then… ;)

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Silvia, P. J. (2007). How to Write a Lot: A Practical Guide to Productive Academic Writing. Washington: APA Life Tools.

Vermessenheit

Mittwoch, 09. September 2009

Rainer Paris definiert in seinem Artikel Bescheuertheit neben eben der Bescheuertheit, auch die Verblendung, Verbohrtheit, Verbiesterung und die Verstiegenheit… was er leider vergisst, ist die Vermessenheit.

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Politik … die Märchenhafte

Mittwoch, 04. Februar 2009

Politik in der Märchenstadt Salzburg ist märchenhaft wie überall. Eine Veranstaltung der österreichischen Grünen: Erst kann man lets make money sehen und dann diskutieren über Themen wie z.B. was können wir und die Politik verändern? Doof nur, dass wie so oft, die Veranstalter Angst vor unerwarteten Fragen haben und/oder nur ein Forum suchen, sich zu bestätigen, dass sie ja richtig liegen mit ihrer Meinung, indem sie nur Kollegen zu Wort kommen lassen. Das kann man auch am Stammtisch, wenn jeder für sein eigenes Bier selbst bezahlt, dafür brauch ich nicht so viel Parteigelder verpulvern, in dem ich ein Kino miete. Da gehts doch darum, sich mal mit dem Volkswillen direkt auseinanderzusetzen – oder bin ich zu idealistisch?

Naja Politik bleibt einfach märchenhaft. Sie erzählt von fabelhaften, wunderbaren Begegnungen einiger Gleichgesinnter, die etwas Wunderbares vollbringen. Das Märchen Politik ist im jeweiligen Gesinnungskontext von den individuellen Ideen der Märchenschreiber – eben der Gleichgesinnten – beeinflusst. Doch, weil auch Hans Christian Andersen schon bald einen eigenen Erzählstil entwickelte, geben wir nicht auf und hoffen weiterhin auf die Weiterentwicklung des Märchens Politik, auf den Bruch mit alten Traditionen und die Offenheit für neue Ideen. ;)

Nachtzug nach Lissabon…

Freitag, 20. Juni 2008

erzählt die Geschichte von einem Lehrer, der von heute auf morgen einfach alles stehen und liegen lässt und nach Lissabon fährt, um der Geschichte eines portugiesischen Autors auf den Grund zu gehen. Zumindest der erste Teil der Geschichte liest sich hervorragend. Es werden fantastische Ideen entwickelt. Es liest sich, als ob der Autor des Buchs einen eigenen lange gehegten Traum endlich zu Ende träumen wird. Einen Traum, den ich nur zu gut nachvollziehen kann. Träumt nicht Jeder mal davon einfach den Reset-Knopf zu drücken und irgendwo anders – frei von allen einengenden Strukturen – neu anzufangen? Doch im zweiten Teil der Geschichte, wird es langweilig, tolle Ideen des ersten Teils werden ständig wiederholt, ich hab den Eindruck, dass der Autor eben nicht weiß, wie er diesen Traum zu Ende träumen kann. Er ist sich vielleicht bewusst ist, dass man eben nicht einfach den Reset-Knopf drücken kann. Es liest sich als sei er gefangen, zwischen dem Wunsch eine fantastische Geschichte zu träumen und dennoch Realismus zu bewahren.

Doch warum kann man nicht einfach den Reset-Knopf drücken? Ihr ahnt es bestimmt schon, ich suche eine mehr oder weniger psychologische Erklärung dafür.

Aber nicht jetzt: Rest folgt die Tage :)

Bio Bio Bio

Mittwoch, 05. März 2008

Wir Deutschen kiffen ohne Biosiegel. Dagegen muss man etwas tun. Ich meine das ist im höchsten Maße wirtschaftsschädigend. Wir zerstören unseren Aufschwung, die vollen Staatskassen … Alles und das wie von selbst. Wie ich das meine, erläuter ich Euch im Folgenden.

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Es gibt sie noch…

Dienstag, 04. Dezember 2007

“Zivilcourage, Mut, die eigene Überzeugung zu vertreten.” (dtv-Lexikon, 1973)

In Mittweida hat Anfang November 2007 ein junges Mädchen (17 Jahre) vier Neo-Nazis davon abgehalten, ein 6-jähriges (!) Spätaussiedlermädchen weiter herumzuschubsen. Dabei wurde sie selbst Opfer der Neo-Nazis, die sie dann festhielten und ihr ein Hakenkreuz in den Oberschenkel ritzten. Zahlreiche Zuschauer auf den umliegenden Balkonen hatten nicht den Mut ihr zu helfen. Provokant gefragt: “Oder hatten sie die Überzeugung, dass es richtig sei, was die Neo-Nazis den Mädchen angetan haben?”

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Veranstaltungshinweis

Mittwoch, 21. November 2007

Im Rahmen des Seminars “Die Macht der Bilder revisited – Visuelle Kommunikation in der Medienpolitik” von Moritz Ballensiefen findet am 6.12.07 eine Expertenrunde zum Thema “Politik im Spannungsfeld der neuen Medien” statt.

Eingeladene Gäste sind Dr. Marc Ludwig (Geschäftsführer FotoTV) und Oliver Zeisberger (Geschäftsführer der Agentur Barracuda). FotoTV produziert und vertreibt Webfilme rund um das Thema Fotografie. Barracuda verwirklicht u.a. die Vermarktung politischer Kandidaten mit dem Medium Internet.

Das ganze findet um 10:15 Uhr an der Uni Duisburg-Essen, Campus Duisburg in LK 062 statt. Nichtseminarteilnehmer sind vom Seminarleiter herzlich eingeladen an der Diskussion teilzunehmen.

Wer sich vorbereiten möchte:
Ott, Raphaela (2007). Weblogs als Medium politischer Kommunikation im Bundestagswahlkampf 2005. In Ch. Holtz-Bacha (Hrsg.): Die Massenmedien im Wahlkampf. Die Bundestagswahl 2005. VS Verlag, S. 213-233.

Heute einem automatischen Verarbeitungsprozess aufgesessen…

Dienstag, 30. Oktober 2007

…heute morgen hab ich im Frühstücksfernsehen mit meinem einen nach vorne offen stehendem Ohr vernommen, dass dunkle Internetseiten Strom sparen. Da ich noch immer Hunde- ach was Kaninchenmüde war, hab ich nicht weiter drüber nachgedacht, sondern statt dessen die aufgenommene Information direkt geschluckt. Damit bin ich ganz plump einem automatischen Verarbeitungsprozess aufgesessen, der trotz geringer Information direkt zur Akzeptanz der Information führte.

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