…nämlich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. Der konnte jetzt endlich – nach langem Zerren – sein BKA-Gesetz zur Onlinedurchsuchung durch den Bundestag winken. Bleibt für ihn zu hoffen, dass die Finanzkrise weiterhin so turbulent verläuft, so dass die Zustimmung des Bundesrats auch fast untergeht im Medienwirbel. Aber Wolfi (wie die Österreicher wohl sagen würden) ist nicht der Einzige, der die Gunst der Stunde nutzt.
Da profitiert ja einer von der Finanzkrise…
12. November 2008Kommentare, die per Mail eingingen
18. Oktober 2008für den Eintrag zum interkulturellen Austausch
Bedingungen zur Förderung des interkulturellen Austauschs.
14. Oktober 20081) Zuerst den Code lernen.
2) Den CODE lernen.
3) Bist du deppert, Kurti? Du sollst erstmal DEN CODE lernen. Vorher brauchst du mit dem ganzen anderen Kram gar nicht anfangen.
Ja der Code, das ist gar nicht so einfach. Vielleicht könnt Ihr mir auf die Sprünge helfen?
1. Situation: Bio springt die Kette vom Rad. Zum Dritten Mal in der Woche. Genervt steigt sie ab und fummelt mit viel Mühe die Kette wieder auf die Zahnräder. Kommt ein Mann vorbei (jetzt wirds spannend
).
Is was mit dem Radl?
Wie bitte?
Is das Radl kaputt?
Die Kette ist abgesprungen.
Ja mei die Kette.
Und weg is er.
Hat Bio die Frage Ist das Radl kaputt? falsch encodiert? Was wollte er eigentlich von ihr wissen? Sendet Eure Antwort an 777, nutzt die Kommentarfunktion (wenn sie wieder geht) oder lasst Bio und mich weiterhin sehr sehr langsam den Weg durch das Gehölz des österreichischen Sprachendschungels suchen. Nehmt dabei aber in Kauf, dass wir uns auf dem Weg zur Lichtung vielleicht verirren und somit für immer in der ENCODIER-Hecke festhängen.
2. Situation:
Welche Musik hörst du gerne?
Beck.
Beck ist eh gut.
Dazu passt auch:
Das zahlt sich eh aus. Das geht sich eh aus. Das ist eh eine gute Methode, um dies und das und jenes.
Alles was mir – Kurti – dazu einfällt:
Ja schön, dass wir drüber gesprochen haben. Wenn es eh so ist, warum thematisieren wir das dann?
Wie encodiert man also eh? Auch hier wär ich über Tipps dankbar, um langsam der Fremdsprache Herr zu werden. Aber vielleicht ist das bald nicht mehr nötig, denn jetzt wo Haider tot ist, kommen vielleicht eh die Sprachtests für Ausländer. Und Bio und ich sind schneller wieder hier weg als wir WEG encodieren kann. Das wäre dann aber doch schade. Denn bis auf die Sprachschwierigkeiten ist es doch ganz gut hier.
Mein neuer Freund
03. September 2008oder eben altes Idol Christian Ulmen ist jetzt im Netz vertreten (via taz.de). Juhuu!! Verliebt habe ich mich u.a. in ihn als er in seinem Vogelkostüm ein Nest bauen wollte, obwohl ich als Stoffhase eher auf Höhlen und richtiges Fell stehe. Ihr seht also, Ulmen hat einen hohen Unterhaltungswert für die unterschiedlichsten Randgruppen!
P.S. Rest von Nachtzug nach Lissabon wird nicht mehr folgen, da ich mittlerweile der Meinung bin, dass doch nicht jeder mal davon träumt, einfach abzuhauen. Und an Peanuts verschwende ich keine Zeit mehr.
Und jetzt ist die Zeit um…
14. August 2008Vier Wochen des Sommers im wunderschönen Ruhrgebiet liegen schon wieder hinter mir, WOW, so schnell ist die Zeit um. Gefählt gestern dachte ich noch, dass das alles jetzt vor mir liegt:
Familienfeiern; Kommediaparty am See; Freibäder; Radtour durch den noch schöneren Niederrhein; Genderterror; Bahnfahren, um nette Leute zu treffen: Duisburg, Essen, Oberhausen, Mülheim, Bochum, Düsseldorf und Grevenbroich: – ja das ist nicht mehr Ruhrgebiet und natürlich nicht ganz so schön, aber die Gesellschaft war schön
und von dort gings sogar in die wieder schöne Eifel; IG BCE Sommerfest; Schlingensiefen im Garten des Theaters an der Ruhr; Kaffee am Altmarkt Dinslaken, die gute alte Uni Duisburg-Essen … und und und.
Ja im Ruhrgebiet geht einiges. Ab nächster Woche schauen wir dann mal wieder was Salzburg so zu bieten hat. Vielen Dank an Freunde und Verwandte für die Mitgestaltung meines wunderschönen Heimaturlaubs. Leider ist die Zeit schon wieder um. In dem Sinne: Massive Töne feat. I AM – Zeit
eingebunden mit Embedded Video
YouTube Direkt
Rest folgt…
05. Juli 2008noch nicht. Aber mal kurz was anderes: Letztens vom Parasiten Toxoplasma Gondii gehört. Verändert die Persönlichkeit das Ding. 50% Der Schweizer sind infiziert. Österreicher wohl nicht, denn der Parasit wird mit rohem Fleisch übertragen und als Bio letztens ein gutes Mettbrötchen (wie in Ddorf) essen wollte, bekam Sie nur Antworten wie “Häh?” und zur Kollegin “Kennst du das?” Nachdem sie wusste, dass es rohes Fleisch ist, ein unverständlicher Blick, nach dem Motto: “Deutsche essen rohes Fleisch, bäh”. Der oben verlinkte Artikel sagt aber, dass Frauen (NOCH) intelligenter, dynamischer und unabhänger werden, wenn sie Toxoplasma positiv sind. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wo ich hier in Österreich Mettbrötchen herkrieg, die ich Bio zum Frühstück unterjubeln kann.
Nachtzug nach Lissabon…
20. Juni 2008erzählt die Geschichte von einem Lehrer, der von heute auf morgen einfach alles stehen und liegen lässt und nach Lissabon fährt, um der Geschichte eines portugiesischen Autors auf den Grund zu gehen. Zumindest der erste Teil der Geschichte liest sich hervorragend. Es werden fantastische Ideen entwickelt. Es liest sich, als ob der Autor des Buchs einen eigenen lange gehegten Traum endlich zu Ende träumen wird. Einen Traum, den ich nur zu gut nachvollziehen kann. Träumt nicht Jeder mal davon einfach den Reset-Knopf zu drücken und irgendwo anders – frei von allen einengenden Strukturen – neu anzufangen? Doch im zweiten Teil der Geschichte, wird es langweilig, tolle Ideen des ersten Teils werden ständig wiederholt, ich hab den Eindruck, dass der Autor eben nicht weiß, wie er diesen Traum zu Ende träumen kann. Er ist sich vielleicht bewusst ist, dass man eben nicht einfach den Reset-Knopf drücken kann. Es liest sich als sei er gefangen, zwischen dem Wunsch eine fantastische Geschichte zu träumen und dennoch Realismus zu bewahren.
Doch warum kann man nicht einfach den Reset-Knopf drücken? Ihr ahnt es bestimmt schon, ich suche eine mehr oder weniger psychologische Erklärung dafür.
Aber nicht jetzt: Rest folgt die Tage
Wir haben Internet…
07. Juni 2008… zumindest haben wir in der Nähe im Wohngebiet ein offenes Netz gefunden. Jetzt sitzen wir mit den Laptops vor deren Haustür, hören Musik und surfen. Fotos kann ich wieder nicht bloggen, weil ich das Kabel von der Kamera nicht mehr finde. Außerdem vergess ich auch ständig die Kamera zu benutzen, so dass ich kaum Fotos hab.
Noch nen bissl Unzusammenhängendes: Morgen fahr ich nach Wien und treff Robert. Da freu ich mich voll drauf, denn vertraute Gesichter fehlen mir schon. Ihr fehlt mir
so das musste jetzt mal raus. Was ich gerne mal können möchte: Texte wie Tocotronic schreiben. Und weil ich gerade so halb auf der Straße doch nicht die Muße finde, mich an Tocotronic heranzuarbeiten – falls das überhaupt geht – einfach mal einer meiner absoluten Lieblingstexte von Ihnen:
Es stimmt uns unendlich traurig
dass die Dinge die uns einmal
fast schon frösteln machen
vor Glückseligkeit
uns schon nach kurzer Zeit
nur kaum mehr noch berühren
selbst dann noch wenn wir spüren
dass wir letztlich danach jagen
immer wieder ‘Ja’ zu sagen
eben weil wir darum wissen
dass wir schnell genug vermissen
was uns damals wichtig war
und es wird uns klar
Wir kommen um vor Freude
auf eine Geschichte
die uns nicht viel bedeutet
die gar nichts anderes will
als unseren Durst zu stillen
und die uns deshalb zwingt
und innerlich notwendig
letztlich ja unendlich
langweilt und verständlich macht
dass alles gut ist wie es ist
dass alles gut ist wie es ist
dass alles gut ist wie es ist
dass dieser Stumpfsinn heilsam ist
Ja ich lebe noch
31. Mai 2008… nur kurz, damit ihr wisst, dass ich noch lebe—wir haben noch kein Internet—meine Entzugserscheinungen halten sich in Grenzen—auch wenn ich gerne mal wieder ausführlich bloggen möchte—aber es gibt genug zu tun— und der Sommer ist auch schon da—heute abend voll das tolle Waldbad entdeckt—ich bin etwas neidisch auf meine Mitbewohner, die bei der UEFA mitarbeiten können—-aber ich hab ein UEFA Cappy geschenkt bekommen (dass mir leider nicht steht)—und voll keine Ahnung warum alle hier so stolz auf den Europark sind—der Europark ist genauso schrecklich wie das Centro—laut—eben bäh—so wie wohl alle Einkaufszentren—und dabei haben die hier echt andere tolle Sachen auf die sie stolz sein können—der Ami würde sagen “Sound of Music” z.B.
— achja unsere Küchenbeleuchtung sieht vom Garten noch besser aus—
Impressionen aus der Küche
20. April 2008
Kronleuchter an der Decke
Noch interessanter ist die Frage, was wohl dieser Kühlschrank mit uns machen wird?


(Bilder nicht gedreht. Ich appeliere an Eure Vorstellungskraft, die Gabeln hängen nach unten).